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Seifenbeläge

Erhöhte Anteile von Erdalkali- (Ca, Mg) oder Alkalimetallen (Na, K) können zu seifigen Belägen im kompletten Einspritzsystem führen. Als Folge treten Blockierungen sowie eingeschränkte Dynamik bewegter Teile mit Mehr- bzw. Mindereinspritzung und erhöhten Emissionen auf. Während bei Pflanzenölkraftstoffen vor allem die Härteseifen bildenden Erdalkalimetalle Calcium und Magnesium Probleme bereiten, kommt es bei Biodiesel schlechter Verarbeitungsqualität zu Seifenbildung aus natrium- (Kernseife: flockig, hart) oder kaliumhaltigen (Schmierseife: schmierig, weich) Katalysatorresten.

Bis jetzt konnte in dezentralen Ölgewinnungsanlagen nichts gegen einen erhöhten Gehalt an Ca + Mg im Pflanzenöl gemacht werden. Nur durch Verwendung erstklassiger Saat konnte der Grenzwert der E DIN 51606 eingehalten werden. Durch unser dezentrales Raffinations-Konzept RMEnergy-Degum ist es jetzt möglich, den Calcium- und Magnesiumgehalt weit unter den Norm-Grenzwert abzusenken.

In unseren dezentralen Biodiesel-Systemen werden die Grenzwerte von Na bzw. K und Ca + Mg sicher durch neutrale bzw. saure Waschung mit Umkehrosmose-Wasser erreicht. Dieses Verfahren zeichnet sich durch seine hohe Prozessstabilität und exzellente Wirtschaftlichkeit aus.